Hape Kerkeling ist Krawattenmann 2011. Bei einem feierlichem Empfang samt Dinner in kleinem Kreise wurde Hape Kerkeling am heutigen Nachmittag im Schlosssaal des Berliner Kempinksi Hotel Bristol der Preis vom Deutschen Mode Institut verliehen.
Hape Kerkeling mit Auszeichnung als ‘Krawattenmann 2011′
Mit einer ausführlichen Laudatio lobte der Präsident des Deutschen Modeinstinstituts, Gerd Müller-Thomkins, den Krawattenmann 2011 Hape Kerkeling. Mit seinen vielen Charakteren und beim Verkörpern der unterschiedlichsten Menschenbilder gibt er von sich selbst nur zu gern wenig preis. Er kann durch seine Menschenliebe über sie lachen, und vor allem Lachen machen – mit Herz und Verstand.Mit Bezug zu Henry Miller, der einmal gesagt habe “Wer das Leben mit dem Verstand begreift, für den erscheint es als Komödie, wer es aber mit dem Bauch erfühlt, für den gerät es meist zur Tragödie” erklärt der DMI-Chef, Hape Kerkeling trage beide Fähigkeiten in sich und habe “sich häufig für die Komödie, das schwierigere und intelligentere Genre entschieden”. Die Selbstdarstellung und Selbstinszenierung im Wandel der Zeit resultieren gar in einer Chronologie der Lebensstile unserer Zeit, “die bei aller Innerlichkeit das Äußere immer perfekt in Einklang bringen” so Müller-Thomkins weiter. Dass dies nicht nur auf kompetente Kostümbildner zurückzuführen sei begründet sich auch durch den privat persönlichen Stil und guten Geschmack des Preisträgers. “Mit dieser Auszeichnung möchten wir, das DMI (Anm.d.R.), die persönliche Erscheinung, das authentische Auftreten und natürlich auch der individuelle Bekleidungsstil würdigen, …immer in perfekter Weise der Persönlichkeit sowie dem jeweiligen Kontext gerecht zu werden scheinen” leitet die Begründung zum Ende, dass Hape kerkeling “als Mann im Fokus des öffentlichen und medialen Interesses … die Wirkung und Symbolkraft von Mode und Stil – sowie auch der Krawatte als traditionelles Accessoire der Männermode” fördere.
Der offensichtlich geehrte und dankbare Krawattenmann 2011 nimmt danach den Preis in Empfang und dankt dem DMI sowie den Förderern für den Preis. Dieser war so angetan vom Lob, dass er spontan um eine schriftliche Kopie der Rede bat. In seiner Dankesrede erklärte Kerkeling, dass er sich nach seinen beiden ersten TV-Auftritten, die er besonders modisch bestritt, immer versuchte, wenig modisch zu erscheinen und daher etwas verwundert über den Preis sei.
Neben Vertretern des DMI befanden sich auch Vertreter der Presse, Krefelder Krawattiers, allen voran Christoph Ploenes und der in Berlin wohnende “Stilpapst” Bernahrd Roetzel. Nach dem Dinner hatten wir noch Gelegenheit, ein persönliches Gespräch mit Herrn Kerkeling zu führen, welches wir hier etwas später veröffentlichen.